Entzünden der Feuerschale zum 50-jährigen Jubiläum
Anlässlich des 50-jährigen Olympia-Jubiläums gab es am 7. Februar 2026 am Bergisel einen besonderen Aktionstag mit symbolischem Entzünden der Feuerschale und vergünstigtem Eintritt.
Am 7. Februar 2026 wurde am Bergisel die Feuerschale der Olympischen Winterspiele von 1976 für einen kurzen Moment symbolisch entzündet. Bei der Entzündung der Feuerschale waren neben den Olympiasiegern Karl Schnabl und Toni Innauer auch Bürgermeister Johannes Anzengruber, Landeshauptmann Stellvertreter Philip Wohlgemuth, Geschäftsführer Bernhard Niggler (Bergisel Betriebsgesmbh) und Obmann Peter Paul Mölk (Innsbruck Tourismus) dabei. Gemeinsam würdigte Innsbruck damit die bleibenden Effekte der Olympischen Winterspiele für die Stadtentwicklung und sendete zugleich ein Zeichen der Erinnerung aus der Olympiastadt in die Welt.
Dies bildete den emotionalen Höhepunkt der viertägigen Jubiläumsaktion „Preise wie damals", bei der vier Innsbrucker Olympiasportstätten von 1976 gefeiert wurden. An dem besonderen Tag zahlten alle Besucher*innen nur 5 Euro Eintritt, zu Preisen wie in 1976! Auch das Maskottchen von damals kehrte zum Jubiläum als lebensgroßes Maskottchen „Snowy" zurück.
1976 war der Bergisel Austragungsort der Sprungbewerbe und der Olympia-Eröffnungsfeier. Die Eröffnungsfeier fand am 4. Februar 1976 im Bergisel Stadion vor 60.000 Zuschauer*innen statt. Die Olympische Flamme wurde in Olympia entzündet und über zwei Routen durch Österreich getragen. Am Bergisel entzündeten Christl Haas (Abfahrts-Olympiasiegerin 1964) die Erinnerungsflamme und Josef Feistmantl (Rennrodel-Olympiasieger 1964) die Olympische Flamme. 1,5 Millionen Zuschauer*innen vor Ort und bis zu 750 Millionen im Fernsehen verfolgten die Spiele.
Insgesamt 77 österreichische Athlet*innen (davon 14 Frauen) gewannen je zweimal Gold, Silber und Bronze. Erfolgreichster Athlet war Skispringer Karl Schnabl mit Bronze auf der Normalschanze und Gold auf der Großschanze, wo er trotz des sensationellen ersten Sprungs von Teamkollege Toni Innauer (102 Meter) noch triumphieren konnte.
1975 wurde die Bergiselschanze ausgebaut und die Holzkonstruktion durch Stahlbeton ersetzt. Heute ist die von Zaha Hadid gestaltete und in 2002 fertiggestellte Sprungschanze mit Sky Restaurant und Aussichtsplattform ein Wahrzeichen Innsbrucks und jährlicher Schauplatz der Vierschanzentournee.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Pressemeldung Landeshauptstadt Innsbruck
Sonderausgabe „50 Jahre Olympische Winterspiele 1976"

Fotocredit: Peter Koren